Die Einführung eines BCM-Programms stabilisiert das Unternehmen und senkt ganz allgemein den Faktor „Schadensauswirkung“ im Risikokatalog für operationelle Risiken. Das Unternehmen wird robuster und widerstandsfähiger und dessen Überlebensfähigkeit ist im Falle einer eingetretenen Krise besser gewährleistet.

Die Auseinandersetzung mit Business Continuity führt oftmals auch zu Optimierungen im Tagesgeschäft, weil die etablierten Verfahren und Prozesse aus einer völlig anderen Blickrichtung neu betrachtet werden und so bisher übersehene Verbesserungspotentiale plötzlich offen gelegt werden. Durch die ganzheitliche und prozessorientierte Betrachtung von unternehmenskritischen Ressourcen und Aufgabenstellungen können neue Erkenntnisse bezüglich der Abläufe gewonnen werden und auch außerhalb einer Krisendiskussion zu Optimierungen führen. Dies gilt auch und vor allem für die im Rahmen eines BCM-Programms durchzuführende Entwicklung von Notfallprozessen, bei denen als selbstverständlich geltende Strukturen und Restriktionen in Frage gestellt sind.

Schließlich kann die Unternehmensführung intern und extern darauf verweisen, dass auch für Extremsituationen Vorbereitungen getroffen sind, um Standort und Arbeitsplätze zu sichern, und damit bei den Stakeholdern einen Vertrauenszuwachs erzielen.