Von zunehmender Bedeutung für die Einführung eines Business Continuity Management Programmes ist die Forderung von Kunden an ihre Lieferanten, dass Letztere einen Nachweis darüber erbringen müssen, dass ihre Lieferfähigkeit auch während und nach krisenhaften Situationen am Standort des Lieferanten mit einem Mindestmaß an Qualität, Termintreue und Volumen gewährleistet bleibt.

Wenn dieser Nachweis nicht erbracht werden kann, so sind derartige Lieferanten für eine zunehmende Zahl bestehender und potentieller Kunden nicht mehr akzeptabel. Ein nach international akzeptierten Standards eingeführtes BCM-Programm, dessen Wirksamkeit durch Testprotokolle nachgewiesen werden kann, erfüllt regelmäßig diese kundenseitigen Anforderungen.

Immer häufiger werden auch bestehende Kunden-/Lieferantenbeziehungen mit der Forderung nach dem Nachweis einer Notfallvorsorge konfrontiert und in Vergabever­fahren der Aufbau einer Geschäftsb­eziehung auch vom Vorhandensein eines BCM-Programmes abhängig gemacht. Mit der Verfügbarkeit des neuen zertifizierbaren Standards ISO 22301 haben Unternehmen nun die Möglichkeit auf sehr einfachem Wege die Krisenfestigkeit eines kritischen Lieferanten zu überprüfen: Sie brauchen nun nur noch die Vorlage der Zeritifizierungsurkunde zu fordern.